Weihnachtsbasteln der SPD Rothenburgsort
17. Dezember 2009
Am Samstag, den 5. Dezember hat die SPD-Rothenburgsort und ich in meinem, nun nicht mehr ganz so neuen Büro, unser alljährliches Weihnachtsbasteln veranstaltet. Aufgrund der Bautätigkeiten auf dem Rothenburgsorter Marktplatz habe ich vor genau einem Jahr im Kurt-Schumacher-Haus, der SPD-Zentrale, mein Büro gehabt. Deshalb mussten wir letztes Jahr eine Pause unserer liebgewonnen Tradition machen. Etliche Apfelmännchen, Teelichthalter und weihnachtliche Fensterbilder wurden dieses Jahr in der Bastelstube gefertigt. Für die Großen gab es in der Zwischenzeit Glühwein nach SPD-Rothenburgsort-Geheimrezeptur und die neuesten politischen Entwicklungen auf Bundes-, Landes- und Stadtteilebene. Für jeden war etwas dabei. Nächstes Jahr ist die SPD-Rothenburgsort mit Sicherheit wieder dabei und freut sich schon jetzt darauf.
Baustelle Rothenburgsorter Marktplatz
11. Dezember 2009

Der Rothenburgsorter Marktplatz ist eine große Bauwüste. Wo früher mein Büro stand, klafft jetzt seit einigen Wochen ein großes Loch. Lange haben die Rothenburgsorter auf diese Baustelle gewartet. Das es dieses Jahr nun losgeht, konnte so recht keiner glauben. Doch es wurde wahr. Die Bauarbeiter rückten an und Markus Schreiber, unser Bezirksamtsleiter, durfte auf den Bagger um die erste Schaufel zu heben. Das Bauschild mit dem geplanten neuen Rothenburgsorter Marktplatz passt noch nicht so richtig zu der Baugrube im Hintergrund.
Beide Stimmen für die SPD!
26. September 2009
An diesem Sonntag entscheiden Sie, wer Deutschland in den kommenden Jahren regiert. Sie entscheiden, wie Deutschland die Chancen der Zukunft nutzt. Die SPD will die entscheidende politische Kraft sein. Wir wollen, dass Frank-Walter Steinmeier Bundeskanzler wird.
Wir haben den Deutschland-Plan entwickelt, mit dem wir eine Strategie für die Arbeit der Zukunft und eine ökologische Erneuerung der deutschen Wirtschaft präsentieren. Es geht darum, neue Arbeitsplätze zu schaffen, eine gerechtere Einkommensverteilung zu erreichen, Deutschlands Zukunft sozial und gerecht zu gestalten. Mit Unternehmen, die sozial und ökologisch nachhaltig investieren und verantwortlich handeln.
CDU/ CSU und FDP haben in diesem Wahlkampf keine Konzepte vorgelegt. Stattdessen will eine schwarz-gelbe Bundesregierung die Zeit zurückdrehen – zurück zu weniger Arbeitnehmerrechten, zurück in weniger Sozialstaat, zurück in den ungeregelten Casino-Kapitalismus, zurück in die nicht beherrschbare Atomenergie, hin zu einer Zwei-Klassen-Medizin und einer Zwei-Klassen-Bildung.
Deutschland braucht eine starke Sozialdemokratie, die kämpft für einen stabilen Sozialstaat, für garantierte Mindestlöhne, für sichere Arbeitnehmerrechte, für Investitionen in erneuerbare Energien, für eine nachhaltige Industriepolitik, für die völlige Gleichstellung, für mehr Investitionen in Bildung, und das kostenfrei vom Kindergarten bis zum Studium, für ein Verbot der NPD. Und nur mit einer starken SPD bleibt es beim Atomausstieg!
Sie entscheiden am Sonntag: Über den Weg der alten Rezepte von schwarz-gelb oder den sozialdemokratischen Weg, der Nachhaltigkeit und Sicherheit und Chancen für alle bedeutet. Nur eine starke Sozialdemokratie und mit Johannes Kahrs eine starke Stimme für Hamburg-Mitte in Berlin garantieren das.
Deshalb bitten wir Sie: Am Sonntag beide Stimmen für die SPD.
Abgeordnetenbüro wieder in Rothenburgsort!
4. März 2009
Von einer Baustelle am Marktplatz ist immer noch keine Spur. Das alte Abgeordnetenbüro steht immer noch leer und es zeugt nur noch wenig davon, dass dort jahrelang unser Büro war. Um überhaupt ein Büro zu haben war dieses im August ins Kurt-Schumacher-Haus gezogen.
Nun kommen wir wieder. Denn ab Anfang April sind wir wieder in Rothenburgsort. So wie es sein soll.
Nur wenige Schritte vom Rothenburgsorter Marktplatz gibt es dann wieder eine zentrale Anlaufstelle. Am Vierländer Damm 4 laufen schon jetzt die Vorbereitungen. Letztes Wochenende wurden schon ordentlich Möbel und Kisten geschleppt und ein Plakat hängt auch schon im Schaufenster.
Fußgängerüberweg Rothenburgstraße
18. Dezember 2008
In der heutigen 7. Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte wurde auf Antrag unserer Bezirksabgeordneten Anita Geißler einstimmig beschlossen, dass der Bezirksamtsleiter dafür sorgen soll, dass der von uns seit Jahren geforderte Fußgängerüberweg über die Ausschläger Allee Höhe Rothenburgstraße zeitnah eingerichtet wird. Besonders für die Bewohnerinnen und Bewohner der dort neu entstandenen Altenwohnungen ist die direkte Überquerung der stark befahrenen Straße zum Supermarkt und Bäcker auf der anderen Seite äußerst schwierig. Bereits im Juni 2008 wurden der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt 500 Unterschriften für eine Ampelanlage übergeben. Die Anwohnerinnen und Anwohner warten bis dato auf einen konkrete Antwort.
Rothenburgsorter Statistik
29. Juli 2008
Sommer 2008: Abendblatt macht aus Statistik-Ente große Geschichte und dabei Rothenburgsort schlecht. So kanns gehen, wenn falsche Zahlen nicht auffallen und ungeprüft in eine große Berichterstattung übernommen werden. Rothenburgsort, mal wieder. Überall gehen die Arbeitslosenraten zurück, Hoffnung färbt den Hamburger Arbeitslosenatlas im Abendblatt allerorts grün. Nur nicht in Rothenburgsort. Tiefrote Warnung vor dem Stadtteil: Hier sei die Arbeitslosigkeit um 3 auf über 15% gestiegen!
Auf der Benachbarten Veddel hingegen gäbe es – laut Statistikamt – eine Positiventwicklung: 7,1% weniger Arbeitslose wurden dort vermeldet. Da kann doch was nicht stimmen? Nicht so das Abendblatt, das am nachlegte mit einer großen Geschichte über die (un)gleichen Stadtteile. Sind die Studenten schuld, die schon seit vier Jahren auf der Veddel wohnen, aber jetzt erst statistisch auffallen? Das hätte aber doch nichts mit Rothenburgsort zu tun?
Es wäre vielleicht die erfolgreiche Senatspolitik, die die Veddel so nach vorn gebracht hätte, erstaulich sei allerdings, dass die Rothenburgsorter gar nicht so richtig merken, wie schlecht es ihnen geht – so die tiefschürfenden Erklärungsversuche der Abendblatt-Redaktion. Auffällig seien die Zahlen ja schon, bemerkte man, und vielleicht ja auch Zufall? So blieb das Ganze dann stehen.
Ein Blick in die Statistiken zeigt: von Juli bis Dezember letzten Jahres ist die Zal der Arbeitslosen in Rothenburgsort um 30 gesunken, die Bevölkerung um 400 angewachsen – aber die Quote der Arbeitslosen soll um 5% gestiegen sein!? Was da wohl dahinter steckt? Ist fast die Hälfte der 15-65-Jährigen, auf die bezogen die Quote errechnet wird, weggezogen? Eine demografische und stadtentwicklungspolitische Sensation?
So erstaunlich ist das Ganze gar nicht. Ein einfacher Dreisatz bringt zutage: Die Zahlen müssen schlicht falsch sein.
Inzwischen und nach einem Anruf beim Statistikamt ist auch klar, was die Ursache für die fehlerhafte Veröffentlichung ist: Bei der Eingabe der Bevölkerungszahl wurde die (viel kleinere) Veddel mit Rothenburgsort vertauscht. Die annähernd gleich gebliebene absolute Arbeitslosenzahl in beiden Stadtteilen wurde so in einem Fall auf eine viel kleinere, im anderen auf eine viel größere “Kopfzahl” verteilt. Das ergab natürlich prozentual gesehen dramatische Veränderungen.Von der Veddel von 12,9 auf 5,8 (Rückgang), in Rothenburgsort von 9,8 auf 15,8 (Anstieg): die Veröffentlichung der Statistiker ist schlichtweg falsch. Die Arbeitslosigkeit in Rothenburgsort ist nicht gestiegen, sondern gesunken – wie überall in Hamburg. Und auf der Veddel gibt es keine Veränderung – die Arbeitslosenquote blieb die gleiche.
Dass Zahlen vertauscht werden, kann wohl passieren. Dass es vor der Veröffentlichung niemand merkt, ist bedauerlich. Erstaunlich finde ich, dass das Statistikamt selbst in seinem Begleittext auf die dramatische Veränderung hinweist, aber offenbar keinen Anlass sieht, die Situation noch einmal zu prüfen. Und natürlich ist es sehr schade, dass Hamburgs größte Zeitung dies einfach abschreibt. Auch dort hätte man schließlich merken können, dass etwas nicht stimmt, wenn die absolute Zahl der Arbeitslosen in Rothenburgsort zurückgeht, zugleich aber die Quote dramatisch steigt.

