Neuer Jusovorstand Rothenburgsort-Veddel gewählt

18. August 2011

Jusos_RBO_Bürgerschaft_2011Am Montag, den 15. August wurde der neue Jusovorstand Rothenburgsort-Veddel gewählt. Stefan Metekol, 23 Jahre alter Informatikstudent und beigewählter Bürger in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte aus Rothenburgsort, wird auch in Zukunft die Jusos als Vorsitzender leiten. Stefan blickt voller Tatendrang in die Zukunft: “Wir Jusos wollen uns vor Ort in unserem Stadtteil engagieren. Durch das Projekt “Deine Idee für deinen Stadtteil”, haben wir im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit in Rothenburgsort bekommen. Bei dem Wettbewerb ging es darum, junge Leute zu fragen, was sie in ihrem Stadtteil verändern würden. Zahlreiche Einsendungen gingen bei uns ein und wir konnten einige der jungen Leute für unsere Gruppe interessieren. Die SPD hat uns für dieses Projekt mit dem Elisabeth-Ostermeier-Preis ausgezeichnet. Mit dem neuen Vorstand wollen wir jetzt daran arbeiten, neue Ideen zu entwickeln und wenn möglich umzusetzen.” Im Jusovorstand wurden als stellvertretende Vorsitzende Leonie Kusch, Luisa Wellhausen und Ahmet Asma gewählt. Neuer Beisitzer ist Ismet Karacaoglan. Dirk Schilling, unserem ehemaligen stellvertretenden Jusovorsitzenden, danken wir für seine jahrelange Arbeit in der Jusogruppe.

SPD-Rothenburgsort bepflanzt Betonringe

13. August 2011

BetonringeJan Oppermann, SPD-Bezirksabgeordneter und Stefan Metekol, Jusogruppenvorsitzender vor Ort, haben an der Ecke Billhorner Deich/ Marckmannstraße zwei große Betonringe bepflanzt. Diese wurden von dem Polizeikommissariat 41 aufgestellt, um dort einen möglichen Stellplatz für PKW zu blockieren. Ein hier parkendes Fahrzeug würde die Sicht auf den Zebrastreifen behindern. Die Blockierung des Stellplatzes wurde schon 2007 vom damals noch existierenden Ortsausschuss gefordert. Die Polizei hat das damals abgelehnt. Die Betonringe standen nun lange Zeit leer und wurden als Mülleimer genutzt. Die SPD-Mitglieder wollten der Vermüllung ein Ende setzen und haben nun die beiden Ringe mit Blumenerde gefüllt und mit Koniferen bepflanzt. Das Woochenblatt berichtete.

SPD-Rothenburgsort spendet Stolperstein für Rothenburgsorter

29. Juni 2011

Stolperstein_RothenburgsortDie SPD-Rothenburgsort und ich haben schon letztes Jahr einen Stolperstein für Rudolf Bartelt, geboren am 28.5.1911 in Hamburg, am 28.8.1944 gefallen im BB 999, gespendet. Rudolf war ein Genosse aus Rothenburgsort und lebte in der Marckmannstr. 100.
„In subjektiver Hinsicht hat der Angeklagte Bartelt eingeräumt, sich dessen bewusst gewesen zu sein, dass durch die Verbreitung der Zeitungen die alten Genossen zusammengefasst und durch die eingehenden Gelder die Bestrebungen der illegalen SPD gefördert werden sollten.“ Der Anklagevertreter des Hanseatischen Oberlandesgerichts am 15. August 1935.
Rudolf Bartelt wurde am 28.5.1911 als Sohn des Kranführers Rudolf Bartelt und seiner Ehefrau Martha, geb. Roggow, in Hamburg-Rothenburgsort geboren. Er besuchte die achtjährige Volksschule mit Erfolg und nahm eine Buchbinderlehre auf, während der er sich der „Gewerkschaft Graphisches Gewerbe“ anschloss. 1929 trat er der SPD bei, 1931 auch dem Reichsbanner, und fungierte von 1932 bis zum Verbot der SPD als Bezirksführer. Als er seine Stellung verlor, beteiligte er sich an der Gründung der „Erwerbslosen-Selbsthilfe“ und übernahm ehrenamtlich den Posten des Küchenmeisters. 1933 übernahm die NSV Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) die Selbsthilfeeinrichtung und stellte ihn fest ein.
Maßgeblich setzte sich für den Wiederaufbau der SPD in Rothenburgsort Franz Wendt ein. Er sammelte die Genossen, versorgte sie mit Schriften und organisierte die Unterstützung für die Angehörigen von inhaftierten SPD-Funktionären und –Mitgliedern, zur „Aufrechterhaltung des ‚alten Geistes der SPD’ und des ‚Geistes der Solidarität’“. Rudolf Bartelt wirkte dabei mit. Es ging um die Verbreitung der „Sozialistischen Aktion“ und der „Roten Blätter“ sowie die ihm in einem Exemplar gegebene Flugschrift mit dem Tarntitel „Die Kunst des Selbstrasierens“. Die Hefte wurden verkauft oder im Dienste der Propaganda weitergegeben, die Erlöse aus den Heften flossen wie die Spenden der Unterstützungskasse in der Verantwortung des Bezirkskassierers Franz Wendt zu. Ende August 1934 wurde Rudolf Bartelt entlassen. Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Am 15. Februar 1935 wurde er wegen „Vorbereitung des Hochverrats“ und „Verstoßes gegen das Gesetz zur Neubildung von Parteien“ in Untersuchungshaft im KZ Fuhlsbüttel eingeliefert. Der Vorwurf lautete, der Inhalt der illegal verbreiteten Schriften diene der „Zerschmetterung“ der neuen Staatsform, und die Unterstützung inhaftierter Genossen habe denselben Zweck. Die sechsmonatige Untersuchungshaft endete mit der Hauptverhandlung am 15. August 1935, dem achten Teilverfahren „Wendt und Genossen“ des Prozesses „Menke und Genossen“, in dem sich Rudolf Bartelt zusammen mit 13 Anderen zu verantworten hatte. Der Hochverratsvorwurf ließ sich nicht aufrechterhalten, so dass allein der Verstoß gegen § 2 des Gesetzes vom 14. Juli 1935 gegen die Neubildung von Parteien geahndet wurde. Das Strafmaß bewegte sich zwischen 6 Monaten und 2 Jahren. Rudolf Bartelt wurde zu einem Jahr und vier Monaten Gefängnis verurteilt. Unter Anrechnung der Untersuchungshaft endete seine Haftzeit am 8. August 1936.
Am 3. Juni 1944 erhielt Rudolf Bartelt die Einberufung zu den Landesschützen in Lübeck. Wegen seiner politischen Vorstrafe wurde er in das Bewährungsbataillon 999 versetzt und fiel am 28. August 1944 bei Riga.
Quellen: VAN-Totenliste 1968; Archiv der VVN Hamburg B 6; FZH Archiv, 833-8, SPD 1933-1945 Prozesse, Band 3, Nr. 8; Für Freiheit und Demokratie, Hamburg 2003. (Zitiert aus dem Buch Stolpersteine in Hamburg-Rothenburgsort von Hildegard Thevs in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg)

Dienstag, den 14. Juni um 19:30 Uhr Distriktsvorstand Rothenburgsort

28. Mai 2011

spd-logoAm Dienstag, den 14. Juni tagt um 19:30 Uhr der Distriktsvorstand im Vierländer Damm 4. Der Vorstand wird in dieser Sitzung über aktuelle Themen aus der Bezirksversammlung und der Bürgerschaft diskutieren und die nächste Distriktssitzung vorbereiten.

Am 6. Juni um 19 Uhr Jusogruppensitzung im Abgeordnetenbüro Carola Veit

28. Mai 2011

juso-logoDie nächste Jusogruppensitzung findet am Montag, den 6. Juni um 19 Uhr im Abgeordnetenbüro von Carola Veit statt. Wie in jeder Sitzung werden wir über Aktuelles aus dem Stadtteil reden. Außerdem planen wir ein Sommerfest mit weiteren Jusogruppen. Weitere Details dazu gibt es in der Sitzung.

Am 16. Mai um 19 Uhr Jusogruppensitzung im Abgeordnetenbüro Carola Veit

28. April 2011

juso-logoAm 16. Mai findet im Abgeordnetenbüro Carola Veit das Jusogruppentreffen statt. Beginn ist um 19 Uhr. Es werden aktuelle Entwicklungen und Probleme des Stadtteils besprochen. Außerdem wollen wir einen Besuch im Rathaus mit der Parlamentspräsidentin und unserer Distriktsvorsitzenden Carola Veit vorbereiten.

Am 4. April Jusotreffen im Abgeordnetenbüro

20. März 2011

juso-logoAm Montag, den 4. April, um 19 Uhr treffen sich die Jusos Rothenburgsort im Abgeordnetenbüro von Carola im Vierländer Damm 4. Wir wollen die Wahlergebnisse mit euch besprechen und neue Projekte planen. Die Sitzung wird Stefan der Jusovorsitzende leiten. Desweiteren ist eine Berlinfahrt mit dem Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs geplant.

Dienstag, den 1. März 2011 um 18 Uhr Distriktsvorstand

18. Februar 2011

olaf_werbervorsitzende-kleinAm Dienstag, den 1. März tagt um 18 Uhr der Distriktsvorstand im Entenwerder Fährhaus. Der Vorstand wird in dieser Sitzung die Wahlergebnisse der Bürgerschaft und der Bezirksversammlung analysieren.

Am 7. Februar Jusotreffen im Abgeordnetenbüro von Carola

24. Januar 2011

juso-logo Am Montag, den 7. Februar, um 19 Uhr treffen sich die Jusos im Vierländer Damm 4. Stefan Metekol wird über geplante Aktionen der letzten Tage des Wahlkampfes berichten und anstehende Aktionen für den Endspurt des Wahlkampfes beaknnt geben.

Distriktsvorstand am 1. Februar um 18 Uhr

20. Januar 2011

Der Distriktsvorstand tagt am Dienstag, den 1. Februar um 18 Uhr im Abgeordnetenbüro Vierländer Damm 4. Wir wollen dort unseren Neujahrsempfang mit Olaf Scholz am 5. Februar vorbesprechen.

« Vorherige SeiteNächste Seite »